Seit unserer Gründung im August 2015 hat sich die Marguerite Friedlaender Gesamtschule zu einer festen Größe in der Hallenser Bildungslandschaft entwickelt. Im vergangenen Jahr durften wir unser 10-jähriges Bestehen feiern – ein besonderer Meilenstein, der uns stolz auf das Erreichte zurückblicken lässt und zugleich motiviert, Schule weiterhin aktiv zu gestalten.
Aus der besonderen Situation einer Schule im Aufbau heraus entstand die Chance, Schule neu zu denken. Auf Grundlage unserer vielfältigen pädagogischen Erfahrungen und mit einem klaren Blick auf die Bedürfnisse unserer Schülerinnen und Schüler haben wir ein eigenständiges Schulkonzept entwickelt, das wir kontinuierlich weiterentwickeln. Die regelmäßige Evaluation unseres pädagogischen Handelns ist für uns selbstverständlich. Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie Lehrkräfte verstehen wir dabei als Partner, die aktiv in Entwicklungsprozesse einbezogen werden.
Unsere Schule wird derzeit von rund 700 Schülerinnen und Schülern besucht. In den Jahrgängen 5 bis 10 lernen jeweils vier bis fünf Klassen, im Jahrgang 11 ein bis zwei Klassen. Die gymnasiale Oberstufe (Jahrgänge 12 und 13) gestalten wir in bewährter Kooperation mit der IGS Am Steintor und der KGS „Wilhelm von Humboldt“ (Hutten).
Wir nehmen Schülerinnen und Schüler mit Gymnasial- und Sekundarschulempfehlung gleichberechtigt auf. Darüber hinaus lernen bei uns Kinder und Jugendliche im Gemeinsamen Unterricht mit unterschiedlichen Förderschwerpunkten. Vielfalt verstehen wir als Stärke und als Grundlage für ein respektvolles und unterstützendes Miteinander.
An unserer Schule arbeiten rund 70 Lehrkräfte aus unterschiedlichen Schulformen – Gymnasial-, Sekundar-, Berufs- und Förderschullehrkräfte – eng zusammen. Diese multiprofessionelle Zusammenarbeit wird ergänzt durch eine pädagogische Mitarbeiterin und drei Schulsozialarbeiterinnen und -arbeiter. Zudem begleiten wir regelmäßig Studierende der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in ihren Praktika und schulpraktischen Übungen.
Diese Vielfalt an Kompetenzen, Perspektiven und Erfahrungen empfinden wir als große Bereicherung – und zugleich als Voraussetzung, um den individuellen Bedürfnissen unserer Schülerinnen und Schüler gerecht zu werden.